Archiv für die Kategorie „Allgemeines“

Filmtipp: Live from Bagdad

“Live from Baghdad” ist ein Film über Journalisten und Journalismus. Der US-Film entstand kurz nach dem Horror des 11. September 2001 und vor dem erneuten Krieg gegen den Irak im Jahr 2003. Er kam also in die Kinos zu einer Zeit, als sich Amerika zwölf Jahre nach den Ereignissen, die im Film in Szene gesetzt wurden, auf einen weiteren Waffengang am Golf vorbereitete. Und wieder ging es auch um offizielle Lügen zur Begründung des Krieges.

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Brennpunkt Mosul

Mossul lag schon immer im Brennpunkt. Die irakische Millionenstadt am Tigris-Ufer beanspruchen die Kurden für sich. In Mossul leben Kurden, Araber, Turkmenen, Assyrer, Jesiden und – bisher jedenfalls – auch Christen, darunter der syrisch-orthodoxen und der syrisch-katholischen Kirche. Mossul ist Sitz von Erzbischöfen und Wirtschafts- und Verwaltungszentrum des Nordirak und jetzt der Autonomen Region Kurdistan innerhalb des Irak. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wetter In Bagdad

Bagdad liegt im Einzugsgebiet von Euphrat und Tigris nordöstlich der arabischen Halbinsel, rund 40 Meter über dem Meeresspiegel. Westlich von Bagdad ziehen sich bis Syrien und Jordanien Wüstenregionen hin. Obwohl die Fünfmillionenstadt zu den Städten mit dem heißesten Klima überhaupt zählt, empfindet das der Besucher in dem trockenen subtropischen Klima aufgrund der sehr niedrigen Luftfeuchtigkeit, die in der Regel unter zehn Prozent, nicht so sehr. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bagdad-Sniper: Legende oder Wahrheit?

Gibt es den Bagdad-Sniper? Gibt es den einzelnen Scharfschützen, der in der irakischen Hauptstadt mit tödlicher Präzision US-Soldaten aus dem Hinterhalt erschießt? “Juba” nennen ihn die GI’s und im Internet kursieren arabische Propagandavideos, die in Sequenzen zeigen, wie US-Soldaten ins Visier genommen und getroffen werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Hilfe für ein traumatisiertes Land

Ohne Frage ist der Irak ein Land mit einer “blutigen” Vergangenheit. Verschiedene Quellen wie auch Augenzeugenberichte belegen, dass im Irak während der Ära Saddam Hussein Folter eine durchaus übliche “Verhörmethode” war und auch “gerne” mal zur Einschüchterung der politische Opposition benutzt wurde. Ebenso schwebten Minderheiten wie auch generell dem Staat lästige Personen (etwa Ehemänner, deren Frauen auf offener Straße entführt und vergewaltigt wurden) in ständiger Gefahr. Durchaus “gängige” Methoden waren dabei Schläge und Elektroschocks, um das Opfer gefügig zu machen, aber auch Verstümmlungen wie das Ausstechen von Augen und viele Grausamkeiten mehr. Wobei sich das “Blatt” mitunter auch wendete und jene Sicherheitskräfte, die eben noch als Wärter fungiert hatten, beim kleinsten Verdacht selbst zu Folteropfern wurden …

Mit Unterstützung des Auswärtigen Amts erhalten irakische Folteropfer nun noch bessere Behandlungsmöglichkeiten. Denn im nordirakischen Erbil hat das Berliner Behandlungszentrum für Folteropfer (bzfo) nun ein weiteres Zentrum eröffnet: Es ist das dritte Behandlungszentrum dieser Art im Land. Diesen Beitrag weiterlesen »

Abschiedsfeier für den Botschafter

Ende April veranstaltete die Deutsch Arabische Freundschaftsgesellschaft (DAFG) eine kleine Abschiedsfeier für den irakischen Botschafter, dessen Dienstzeit in der Bundesrepublik zu Ende geht. Neben Botschaftern der arabischen Länder gaben sich auch Mitglieder des Vorstands der DAFG sowie hochrangige Gäste aus Politik und Wirtschaft die Ehre.

Houssam Marouf , Vorstandsmitglied der DAFG, betonte noch einmal die maßgebliche Beteiligung des Botschafters an der Entwicklung und dem Vorankommen der DAFG. Botschafter Alaa Al-Hashimy bedankte sich seinerseits für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

WPI: Ausschreibung für Medizinbedarf

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Laut Auskunft der Wirtschaftsplattform Irak – kurz WPI – hat Kimadia, eine staatliche Firma für den Vertrieb von Medizinprodukten und Medikamenten im Land, im Auftrag des irakischen Gesundheitsministeriums fast den kompletten Jahresbedarf an Medikamenten, Laborzubehör wie auch medizinischen Hilfsmitteln für 2010 ausgeschrieben. Gesucht werden unter anderem Hörgeräte, Latexhandschuhe, Infusionspumpen, aber auch Equipment für Anästhesie und Bluttransfusionen sowie chemische Substanzen (unter anderem Laborchemikalien): “Firmen sollten sich bei der Abgabe ihrer Angebote beeilen, da die Ausschreibungen nur kurze Zeit aktuell sind”, so die Wirtschaftsplattform.

Die WPI wird durch das deutsche Auswärtige Amt finanziert, denn “Deutsche brauchen Informationen über das Land, und die Iraker suchen Partner für den Wiederaufbau!” Genau diese Lücke soll die WPI schließen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Paul Freiherr von Maltzahn – Unser Mann in Bagdad

Botschafter Paul Freiherr von Maltzahn wurde1945 in Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) geboren und studierte nach Erlangen der allgemeinen Hochschulreife Rechtswissenschaften, Geschichte und Arabistik an namhaften deutschen Universitäten. 1970 schließlich trat der verheiratete Diplomat und Vater von drei Kindern dem Auswärtigen Dienst als Attaché bei. Nach Stationen in Dublin und Beirut (Pressereferent) folgte ein Aufenthalt als Kulturreferent an der Deutschen Botschaft in Paris

1980 wurde von Maltzahn dann Stellvertretender Missionschef an der Deutschen Botschaft Damaskus, wechselte später an die Botschaft in Algier und wurde 1996 Gesandter an der Deutschen Botschaft London. Im Jahr 2000 verschlug es den Diplomaten dann als Leiter der Deutschen Botschaft nach Kairo, drei Jahre später nach Teheran und von 2006 bis 2009 an die Botschaft in Jakarta.

Seit September 2009 repräsentiert Paul Freiherr von Maltzahn die Bundesrepublik als Leiter der Deutschen Botschaft Bagdad.

Infos unter www.bagdad.diplo.de.

Deutsche Schienen im Wüstensand

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“Großauftrag für Schienennetz im Irak” – so hieß es Ende vergangenen Jahres. Die ThyssenKrupp GfT Gleistechnik mbH hatte seinerzeit einen mehrere zehntausend Tonnen umfassenden Großauftrag vom irakischen Ministerium für Transport und Eisenbahngesellschaften erhalten. Ein wichtiger Schritt für Streckenerneuerungen im Land, ein wesentlicher Faktor für den Wiederaufbau des Iraks – so die Meinung der Experten: “Wir haben großes Vertrauen in deutsche Produkte und in ThyssenKrupp einen verlässlichen und hochkompetenten Partner gefunden”, beurteilte Bangen Abdullah Hadrash Rekani, Deputy Minister of Transport im Irak, den Deal, bei dem sich das deutsche Unternehmen gegen namhafte Mitbewerber durchgesetzt hatte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neues Equipment für die Krankenhäuser

© flickr.com/ Pavel Tcholakov

Laut Angaben der “Wirtschaftsplattform Irak” erhielt Siemens Healthcare vom Irakischen Gesundheitsministerium den Auftrag, etwa 100 Krankenhäuser mit modernen bildgebenden Systemen auszurüsten. Innerhalb des Unternehmens steht der Sektor “Healthcare” für innovative Produkte und Komplettlösungen sowie Dienst- und Beratungsleistungen im Gesundheitswesen. Unter anderem gehören Systeme zur Ultraschalldiagnostik, aber auch zur Mammographie oder der Darstellung der Gefäße zur Produktpalette. Diesen Beitrag weiterlesen »