Archiv für September 2009

al-Qaida breitet sich wieder im Irak aus

Wenn man den aktuellen Meldungen Glauben schenken darf, dann scheint sich die Terrororganisation al-Qaida wieder im Irak breit zu machen. In irakischen Städten wie zum Beispiel Mossul, aber auch in Bagdad ist al-Qaida wieder auf dem Vormarsch und macht sich durch das bemerkbar, was sie wohl am besten kann – Leid, Angst und Schrecken verbreiten. Explodierende Bomben auf MĂĽllhalden, Sprengsätze in parkenden Autos und Selbstmordanschläge – das Repertoire der al-Qaida ist riesig. Diesen Beitrag weiterlesen »

Amnesty International fordert Abschaffung der Todesstrafe im Irak

Im Irak warten immer noch viele Menschen auf ihre Hinrichtung, insgesamt sind es sogar um die tausend Menschen. Insider berichten zudem auch, dass pro Woche rund 15 Menschen im Irak durch Exekution hingerichtet werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bagdad kommt nicht zur Ruhe

In Bagdad herrscht die blanke Angst. Seitdem es nach dem Abzug der amerikanischen Truppen vermehrt zu heftigen Anschlagsserien gekommen ist, trauen sich die meisten Menschen noch nicht mal mehr auf die Straße. Und obwohl es die Bagdader bei Temperaturen um die 50 Grad normalerweise in Scharen nach draußen zieht, ist es dieser Tage ziemlich leer – in den Moscheen, aber auch auf den Märkten und in den Parks. Der Abzug der Amerikaner hatte zur Folge, dass nicht nur die Kontrollpunkte drastisch minimiert, sondern auch die Patrouillen eingeschränkt wurden. Und die irakischen Sicherheitskräfte, die eigentlich für Ruhe und Ordnung im Land sorgen sollten, sind dieser Aufgabe scheinbar nicht gewachsen.

Nachdem man auch schon mit dem Abriss der Schutzmauern in Bagdad begonnen hatte, hat man diesen nun gestoppt, zu unsicher sind die Verhältnisse im krisengeschüttelten Land. Der Premierminister des Irak, Nuri al-Maliki, zeigt sich indes optimistisch, er geht fest davon aus, dass man die Unruhen in den Griff kriegen wird. Dies scheint jedoch nichts anderes als wirklichkeitsfremd und blauäugig zu sein, zumal man sich auch die Schuld an diesem Zustand innerhalb der Regierung gegenseitig in die Schuhe zu schieben versucht. Einmal mehr scheint der Irak nun sich selbst überlassen, unfähig die Geschicke des Landes selber zu leiten.

Schuhwerfer von Bagdad aus der Haft entlassen

Der als “Schuhwerfer von Bagdad” bekannt gewordene irakische Journalist, der den ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush im Dezember 2008 bei einer Pressekonferenz mit seinen beiden Schuhen bewarf, ist nun nach einer rund achtmonatigen Haftstrafe aus dem Gefängnis entlassen worden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der Irak droht im Chaos zu versinken

Nachdem die Freude ĂĽber den Abzug der amerikanischen Truppen zuerst groĂź war, scheinen sich viele irakische BĂĽrger nun die US-Soldaten zurĂĽck zu wĂĽnschen. Grund dafĂĽr sind die zunehmenden Unruhen, allen voran die Unstimmigkeiten zwischen den beiden verfeindeten Gruppen der Sunniten und der Schiiten. In Bagdad vergeht kaum ein Tag, an dem nicht durch einen Bombenanschlag viele Menschen getötet werden. Besonders beliebt sind dabei Moscheen und Marktplätze, eben jene Orte, die von vielen Menschen und auch Gläubigen besucht werden. Diesen Beitrag weiterlesen »