Archiv für April 2010

WPI: Ausschreibung fĂŒr Medizinbedarf

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Laut Auskunft der Wirtschaftsplattform Irak – kurz WPI – hat Kimadia, eine staatliche Firma fĂŒr den Vertrieb von Medizinprodukten und Medikamenten im Land, im Auftrag des irakischen Gesundheitsministeriums fast den kompletten Jahresbedarf an Medikamenten, Laborzubehör wie auch medizinischen Hilfsmitteln fĂŒr 2010 ausgeschrieben. Gesucht werden unter anderem HörgerĂ€te, Latexhandschuhe, Infusionspumpen, aber auch Equipment fĂŒr AnĂ€sthesie und Bluttransfusionen sowie chemische Substanzen (unter anderem Laborchemikalien): “Firmen sollten sich bei der Abgabe ihrer Angebote beeilen, da die Ausschreibungen nur kurze Zeit aktuell sind”, so die Wirtschaftsplattform.

Die WPI wird durch das deutsche AuswĂ€rtige Amt finanziert, denn “Deutsche brauchen Informationen ĂŒber das Land, und die Iraker suchen Partner fĂŒr den Wiederaufbau!” Genau diese LĂŒcke soll die WPI schließen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Paul Freiherr von Maltzahn – Unser Mann in Bagdad

Botschafter Paul Freiherr von Maltzahn wurde1945 in Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) geboren und studierte nach Erlangen der allgemeinen Hochschulreife Rechtswissenschaften, Geschichte und Arabistik an namhaften deutschen UniversitĂ€ten. 1970 schließlich trat der verheiratete Diplomat und Vater von drei Kindern dem AuswĂ€rtigen Dienst als AttachĂ© bei. Nach Stationen in Dublin und Beirut (Pressereferent) folgte ein Aufenthalt als Kulturreferent an der Deutschen Botschaft in Paris

1980 wurde von Maltzahn dann Stellvertretender Missionschef an der Deutschen Botschaft Damaskus, wechselte spÀter an die Botschaft in Algier und wurde 1996 Gesandter an der Deutschen Botschaft London. Im Jahr 2000 verschlug es den Diplomaten dann als Leiter der Deutschen Botschaft nach Kairo, drei Jahre spÀter nach Teheran und von 2006 bis 2009 an die Botschaft in Jakarta.

Seit September 2009 reprÀsentiert Paul Freiherr von Maltzahn die Bundesrepublik als Leiter der Deutschen Botschaft Bagdad.

Infos unter www.bagdad.diplo.de.

Deutsche Schienen im WĂŒstensand

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“Großauftrag fĂŒr Schienennetz im Irak” – so hieß es Ende vergangenen Jahres. Die ThyssenKrupp GfT Gleistechnik mbH hatte seinerzeit einen mehrere zehntausend Tonnen umfassenden Großauftrag vom irakischen Ministerium fĂŒr Transport und Eisenbahngesellschaften erhalten. Ein wichtiger Schritt fĂŒr Streckenerneuerungen im Land, ein wesentlicher Faktor fĂŒr den Wiederaufbau des Iraks – so die Meinung der Experten: “Wir haben großes Vertrauen in deutsche Produkte und in ThyssenKrupp einen verlĂ€sslichen und hochkompetenten Partner gefunden”, beurteilte Bangen Abdullah Hadrash Rekani, Deputy Minister of Transport im Irak, den Deal, bei dem sich das deutsche Unternehmen gegen namhafte Mitbewerber durchgesetzt hatte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Heißes “Pflaster” Irak

“In den westlichen Provinzen sowie im schiitischen SĂŒden des Landes ist eine Stabilisierung der Sicherheitssituation zu verzeichnen”, erklĂ€rt das AuswĂ€rtige Amt in seiner neusten Sicherheitsbewertung des Iak. Doch: “Gleichwohl können auch hier TerroranschlĂ€ge und EntfĂŒhrungen nicht ausgeschlossen werden!” Vor Reisen in den Irak wird daher nach wie vor gewarnt. Auch werde Deutschen Staatsangehörigen, die sich im Land aufhalten, geraten, den Irak zu verlassen.

Dennoch sind oder werden die ersten westlichen Konsulate in Basra eröffnet. Freilich sollten unvermeidbare GeschĂ€ftsreisen nach Basra weiterhin allein auf Grundlage eines professionellen Sicherheitskonzepts geplant und durchgefĂŒhrt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neues Equipment fĂŒr die KrankenhĂ€user

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Laut Angaben der “Wirtschaftsplattform Irak” erhielt Siemens Healthcare vom Irakischen Gesundheitsministerium den Auftrag, etwa 100 KrankenhĂ€user mit modernen bildgebenden Systemen auszurĂŒsten. Innerhalb des Unternehmens steht der Sektor “Healthcare” fĂŒr innovative Produkte und Komplettlösungen sowie Dienst- und Beratungsleistungen im Gesundheitswesen. Unter anderem gehören Systeme zur Ultraschalldiagnostik, aber auch zur Mammographie oder der Darstellung der GefĂ€ĂŸe zur Produktpalette. Diesen Beitrag weiterlesen »

Britischer Botschafter im Außenministerium

Iraks Außenminister, Hoshyar Zebari, empfing Anfang April in seinem BĂŒro den britische Botschafter in Bagdad, John Jenkens. Ziel des GesprĂ€chs war es unter anderem, den Stand der bilateralen Beziehungen beider Staaten zu erörtern und – wo nötig -, zu verbessern. John Jenkens verurteilte dabei einmal mehr, auch im Namen der britischen Regierung, die Terrorakte im Land und den perfiden Versuch, durch die gezielte Tötung Unschuldiger Unruhe zu stiften. Lob zollte der Botschafter dabei im Besonderen den demokratischen KrĂ€ften im Irak …

Der Minister seinerseits bedankte sich bei der britische Regierung wie auch der internationalen Gemeinschaft fĂŒr die UnterstĂŒtzung seines Landes und bezeichnete die BekĂ€mpfung des Terrorismus als gemeinsames Ziel.

Moskauer AnschlĂ€ge: BestĂŒrzung auch im Irak

Der Irak, selbst ein Land, das immer wieder von AnschlĂ€gen mit zahlreichen Verletzten und Toten heimgesucht wird, zeigte sich ĂŒber die AnschlĂ€ge im U-Bahnnetz der russischen Hauptstadt Moskau sehr betroffen.
Das irakische Außenministerium verurteilte “diese kriminellen Handlungen, von denen unschuldige Zivilisten betroffen waren” und forderte die internationale Gemeinschaft dazu auf, noch enger zusammen zu arbeiten, um solche terroristischen AnschlĂ€ge zu bekĂ€mpfen und diejenigen zu bestrafen, die damit Nationen destabilisieren und/oder die Infrastruktur einen Landes zerstören wollen.

Das irakische Außenministerium erklĂ€rte in diesem Zusammenhang sein aufrichtiges Beileid an alle Hinterbliebenen und Verwandten der Opfer, “im Namen der Regierung wie auch unseren ganzen Volkes!”

Erneut blutige AnschlÀge in Bagdad

Ein Land kommt nicht zur Ruhe: WĂ€hrend Christen in aller Welt die Auferstehung Jesu feierten und damit ihrer Hoffnung auf den Sieg ĂŒber den Tod Ausdruck verliehen, ging das Sterben im Irak weiter. Denn just zu Ostersonntag wurden bei mehreren AnschlĂ€gen in der irakischen Hauptstadt Bagdad zahlreiche Menschen getötet und verletzt. Einer der AnschlĂ€ge ereignete sich dabei sogar in unmittelbarer NĂ€he der Deutschen Botschaft. Diesen Beitrag weiterlesen »

Todesstrafe auch im Irak gang und gÀbe

Als die Menschenrechtsorganisation “Amnesty International” Ende MĂ€rz die Todesstrafenstatistik fĂŒr das Jahr 2009 vorstellte, wurde besonders die Regierung in Peking aufgefordert, Todesurteile und Hinrichtungen nicht lĂ€nger als Staatsgeheimnis zu behandeln: “Die chinesische Regierung behauptet, dass immer weniger Hinrichtungen stattfinden.

Wenn das stimmt, warum verheimlichen die Behörden, wie viele Menschen zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden? Warum hĂŒtet Peking die Zahlen wie ein Staatsgeheimnis?”, klagte Oliver Hendrich, Experte zur Todesstrafe von Amnesty International in Deutschland. “Zahlen, die nur aus öffentlich zugĂ€nglichen Informationsquellen stammen, erfassen nicht das wahre Ausmaß der Todesstrafe in China.” Diesen Beitrag weiterlesen »