Archiv für die Kategorie „Geschichte“
Irak und Deutschland – Zusammenarbeit im Bereich der Archäologie
Im März trafen sich anlässlich eines Mittagessens Dr. Margarete van Ess, Wissenschaftliche Direktorin des Deutschen Archäologisches Instituts (Orientabteilung), der Botschafter der Republik Irak, Alaa Al-Hashimy wie auch der Generalsekretär der Arabischen Historikerunion Irak, Prof. Dr. Muhammad al-Mashhadani. In Anwesenheit von weiteren hochrangigen Vertretern beider Länder ging es unter anderem um die Bedeutung der archäologischen Arbeit und darum, wie man auch in Zukunft weiter gemeinsam an der Bewahrung des irakischen Kulturgutes arbeiten will.
Besprochen wurde zudem eine enge(re) Zusammenarbeit im Bereich der Universitäten, insbesondere bei der Ausbildung der Studenten. Eine Idee, von der – ohne Zweifel – beide Seiten profitieren. Denn der Irak hat im Bereich der Archäologie und Altorientalistik den Forschern viel zu bieten: Schließlich gelten das Zweistromland und Gebiet des heutigen Iraks als Wiege der Zivilisation. Schon im 4. Jahrtausend vor Christus entstanden hier frühe Hochkulturen.
Bagdad als Schauplatz politischer Machenschaften – Operation Wüstensturm und Niederschlagung der schiitischen sowie kurdischen Aufstände
Nachdem Saddam Husseins Truppen in Kuwait einmarschiert sind, besinnen sich die Amerikaner doch noch eines Besseren und verbünden sich unter anderem auch mit anderen arabischen Staaten. Grund für diesen Sinneswandel ist zum einen die Brutalität der irakischen Truppen gegen die Bevölkerung Kuwaits und zum anderen auch die Besorgnis , am Ende Probleme bei der Öllieferung zu bekommen, immerhin sind auch die Amerikaner davon abhängig. Diese Koalition stellt Hussein dann ein Ultimatum – bis zum 15. Januar 1991 soll er seine Truppen aus Kuwait abziehen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bagdad als Schauplatz politischer Machenschaften – Krieg gegen den Iran und Einmarsch in Kuwait
Anfang der 80er Jahre befindet sich der Irak immer noch im Krieg mit seinem Nachbarland Iran. Zu dieser Zeit wird der Irak von einigen westlichen Ländern unterstützt, zu zählt neben Frankreich auch die USA, die sich besonders um den Irak bemüht. Dabei werden Kriegsverbrechen des Irak geflissentlich ausgeklammert. 1988 endet der Krieg, der den Irak zwar über 120.000 Tote, 300.000 Verletzte und viel Geld gekostet hat, den aber am Ende niemand gewinnen konnte. Besonders die um ihre Unabhängigkeit bemühten Kurden mussten in den Jahren des Kriegs leiden und als Saddam Hussein dann auch noch Zyanidgas gegen sie einsetzt sterben allein in einer Stadt 5000 Menschen, unter ihnen auch viele Frauen und Kinder. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bagdad als Schauplatz politischer Machenschaften – Krieg gegen den Iran und umfangreiche Unterstützung aus dem Westen
Als 1979 der Schah des Iran gestürzt wird und Ayatollah Khomeini die Islamische Republik ausruft, ist Saddam Hussein zutiefst beunruhigt – er bangt auch um die Macht in seinem eigenen Land. Daher entschließt er sich 1980 dazu, in den Iran ein zu marschieren, um das Übel im Kern zu beseitigen. Der Iran ist geschwächt, verfügt er weder über ordentliche Waffen, noch über eine kämpferische Moral. Doch der Iran ist erweist sich als zäher als vermutet, und dieser Krieg wird sich länger hinziehen, als gedacht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bagdad als Schauplatz politischer Machenschaften – Saddam Hussein fährt seine Waffen auf
Während sich das irakische Volk nach dem Machtwechsel noch in Sicherheit wähnt überlegt Saddam Hussein schon, wie er das Land zu einer bedeutenden Militärmacht machen könnte. In der Vergangenheit hatten umfangreiche Waffenlieferungen aus Russland ihn diesem Ziel näher gebracht, doch um sich nicht von Russland abhängig zu machen sieht er sich auch nach anderen Quellen um und visiert dabei den Westen an. Und hier kommen ihm nicht nur die Amerikaner, sondern unter anderem auch die Franzosen bei seinen Wünschen entgegen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bagdad als Schauplatz brutaler politischer Machenschaften – Saddam Hussein wird Chef des Sicherheitsdienstes
Nachdem Salam Arif zum neuen Präsidenten des Irak ernannt wurde, kehrt auch Saddam Hussein aus seinem Exil nach Bagdad zurück. Er erhofft sich durch die Veränderungen, die ja auch ihm schließlich sehr gelegen kommen, gute Chancen in der Baath-Partei. Diesen Beitrag weiterlesen »