Artikel-Schlagworte: „Reisewarnung“

Irak: Minderheiten in Gefahr

© flickr.com/ Jayhel Aheram

Ein Land kommt nicht zu Ruhe. Unverändert warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in den Irak und empfehlt deutschen Staatsangehörigen, das Land zu verlassen. Denn trotz einer teilweise verbesserten Sicherheitslage (und einigen, eher “ruhigen” Provinzen) bleibt ein Aufenthalt in Irak gefährlich, finden nach wie vor immer noch mehrere hundert Menschen im Monat den Tod. Nicht nur bei großen, aufsehenerregenden Anschlägen, sondern ebenso abseits der laufenden Fernsehkameras.

So weist Amnesty International auf die nach wie vor heikle Stellung von Frauen und Mädchen in dem Land hin: “Wenn Frauen gegen traditionelle Moralvorstellungen verstoßen, kommt es immer wieder zu so genannten Ehren-Verbrechen … bis hin zum Mord durch Familienmitglieder”, zieht Irak-Experte Carsten Jürgensen eine traurige Bilanz. Diesen Beitrag weiterlesen »

Via Türkei in den Irak!?

Der Irak grenzt an Kuwait (in das Saddam seinerzeit einmarschierte), Saudi-Arabien, Jordanien, Syrien, den Iran, die Türkei und den Persischen Golf. All diejenigen, die sich vielleicht mit dem Gedanken tragen, auf dem Landweg in den Irak einzureisen, weist das Auswärtige Amt auf Folgendes hin:

Die Ausreise aus der Türkei in den Irak ist seit dem 1. Juli 2004 nur für Inhaber eines für den Irak gültigen Visums möglich. Auch Deutsche Staatsangehörige sind seit diesem Datum visumspflichtig. In diesem Zusammenhang weist das Auswärtige Amt zudem noch einmal auf seine Reisewarnung für den Irak hin. Die Fakten im kurzen Überblick:

Vor Reisen in den Irak wird prinzipiell gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird geraten, das Land zu verlassen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Irak: Faszinierendes Land mit großen Problemen

Irak, einst aus den Provinzen Bagdad, Mossul und Basra entstanden, das Land zwischen den Flüssen (so eine weitere Übersetzung für „Mesopotamien”, das Zweistromland) Euphrat und Tigris scheint von einer Normalität nach wie vor weit entfernt zu sein. Hier, wo einst die frühen Hochkulturen Vorderasiens entstanden, herrscht nach wie vor Chaos. So warnt das Auswärtige Amt Anfang März unverändert vor Reisen in den Irak: „Deutschen Staatsangehörigen wird geraten, das Land zu verlassen!”

Lediglich für die Region Kurdistan-Irak, vor allem die Städte Erbil, Sulaymaniya und Dohuk, wird diese Reisewarnung aufgrund einer besseren Sicherheitslage eingeschränkt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Irak – Optimale medizinische Versorgung derzeit fraglich

Allein wegen Sicherheitsbedenken warnt das Auswärtige Amt derzeit vor Reisen in den Irak. Freilich sei, so die Experten, auch die medizinische Versorgung derzeit, zumindest in weiten Landesteilen, weder technisch noch personell ausreichend: “Nicht alle Medikamente sind sicher erhältlich. – Für eine notwendige Dauermedikation muss daher Arznei in ausreichender Menge mitgeführt werden! Als vergleichsweise gut gilt dagegen die Versorgung in den kurdischen Autonomiegebieten im Norden. Der übliche westeuropäische Standard wird nach Auskunft des Außenamtes aber auch dort meist nicht erreicht.

Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall wird dringend empfohlen. Zudem sollte vor jeder Reise ein ausführliches Beratungsgespräch mit einem erfahrenen Tropenmediziner anstehen, der die persönlichen Risiken abschätzt und den Impfschutz überprüft: Auf jeden Fall sollten die Standardimpfungen für Kinder wie auch Erwachsene, entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, auf dem aktuellen Stand sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus einen Schutz gegen Hepatitis A, Polio wie auch “Masern/Mumps/Röteln”, bei Langzeitaufenthalten über vier Wochen und/oder je nach Reiseziel und Zweck auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Cholera. Spontanreisen scheinen daher auch aus medizinischer Sicht weder sinnvoll noch möglich … Diesen Beitrag weiterlesen »